Einbruch in die Freiheit II

Okt 2nd, 2008 | By Stephan | Category: Fallbeispiele

Lügen verhindern weiteren Fortschritt

Der in Einbruch in die Freiheit I geschilderte Fall trägt in sich ein großes Potential zu einem wirklichen Fortschritt. Man stelle sich vor, welche Wirkung es hätte, wenn die genannten Personen ihre Lügen auf den Tisch legen und einmal damit aufhören würden. Die damit reservierten Machtpositionen würden dahinschmelzen, und die Menschen könnten sich vielleicht zum ersten Mal wirklich begegnen. Eine völlige zerrüttete Familiensituation könnte sich heilen. Auch wenn vielleicht unter den gegebenen Umständen keine Weiterführung der Ehe angestrebt würde, so wäre doch ein respektvoller und die Würde des Menschen achtender Umgang zum ersten mal möglich. Das Kind würde nicht mehr nur von den verschiedenen Parteien benützt und instrumentalisiert, sondern würde die ersehnten Eltern endlich einmal rational erleben können.

Nach einer mehr esoterisch geprägten Sichtweise wird die Lüge wie eine Art Mord in der geistigen Welt beschrieben. Lüge bedeutet demnach eine Vernichtung von Schöpferkraft, eine Zerstörung von Lebenssubstanz, die anderen damit nicht mehr zur Verfügung steht. So sucht das Opfer einer Lüge in der Regel bei dem „Täter” gerade dasjenige, was es durch die Lüge an Seelenkraft eingebüßt hat. Es ist aber eine in der Psychologie bekannte Gesetzmäßigkeit, dass dieser Versuch, das Verlorene wieder zu erhalten, eine gewisse Unfreiheit und ein geheimnisvolles Band der Abhängigkeit aufrecht erhält. Der Verlust müsste durch einen größeren und schöpferischen Entwicklungsschritt kompensiert oder besser sogar geheilt werden. Hierzu wäre es allerdings nötig, die Lüge und ihre zerstörende Wirkung konkret zu erkennen und durch größere Moralität zu überwinden. Es erscheint aber besonders schwierig, versteckte, hinterhältige und nicht erkannte Lügen zu übersteigen, da sie ihre zerstörende Wirkung ganz im Verborgenen weiter ausüben.

Auf diesen Hintergrund stellt sich mir die Frage, warum sich dieser geschilderte Fall bis zum heutigen Tage nicht wirklich auflösen möchte, obwohl doch die verschiedenen Positionen mittlerweile so klar auf der Hand liegen? Warum erhält der Südtiroler Obstbauer nicht die notwendige juristische Konsequenz, obwohl er seine Verleumdungen weiterhin nachweisbar verbreitet und mit seinem kriminellen Potential auch schon auf anderen Gebieten zur Genüge aufgefallen ist bzw. auch weiterhin auffällt? Die Kirchen im Hintergrund werden wohl immer unbehelligt bleiben können, da sie es ja von jeher geschickt verstehen, sich selbst im Hintergrund zu halten und sich nur der „weltlichen” Organe zu bedienen. Warum aber geht nach wie vor für die Betroffenen diese krankmachende und zerstörende Wirkung von dem Fall aus, obwohl doch die falsche Beschuldigung aufgedeckt und auch die Sektenbeauftragten sich weitgehend aus der Affäre gezogen haben? Warum ist es bisher noch nicht gelungen, diesen Einbruch in die Freiheit wirklich zu stoppen oder gar auf höherer Stufe aufzulösen? Der Grund hierfür liegt wohl darin, dass die Lüge und das sehr geschickt berechnende, und in seiner Wirkung zerstörerische Spiel der Mutter, Christine H., noch nicht wirklich aufgeklärt geschweige denn aufgelöst werden konnte. Obwohl die Mutter selbst Opfer der Gewalt und Nachstellungen ihres früheren Mannes zu sein scheint, hat sie doch gerade durch ihre Motive, durch ihren Betrug und ihr fortgesetztes falsches Spiel scheinbar ganz wesentlich zu diesem Konflikt und seiner Ausbreitung auf andere beigetragen.

So stürzt sich die Mutter, obwohl die familiären Verhältnisse derart verstrickt und ungelöst sind und nicht einmal das Sorgerecht für das Kind ausreichend geregelt ist, erneut und ebenso wie sie es schon wiederholt in ihrem Leben getan hat, in eine Beziehung zu einer zwielichtigen Internetbekanntschaft. Nur durch Zufall habe ich erfahren, dass auch hier das Motiv nicht der aufrichtige Wunsch nach einer Partnerschaft ist, was unter den gegebenen Bedingungen ohnehin kaum möglich erscheint, sondern wiederum ein tief verwurzelter Hass gegen Heinz Grill und vor allem gegen das von ihm gelebte Ideal eine würdevollen partnerschaftlichen Verbindung unter Wahrung der gegenseitigen Verantwortung. Erneut belügt und betrügt sie ihre Freunde, deren Hilfe sie zur Aufarbeitung ihrer auswegslosen Situation in Anspruch nimmt, und erneut werden wohl wieder andere Personen die Wirkungen ihrer Taten und Motive tragen müssen.

Es ist normalerweise nicht möglich, in vollem Bewusstsein der eigenen Taten und deren Wirkungen andere zu betrügen oder zu schädigen. Ein wirkliches Wahrnehmen der Umstände und Zusammenhänge führt in der Regel zu einer moralisch gehobeneren Haltung. Von einem mit ihr befreundeten Bekannten habe ich erfahren, dass Christine H. sehr genau um die Zusammenhänge weiß. Sie weiß, dass sie mithilfe von Lüge über anderen Menschen verfügen und geschickt mit ihnen spielen kann. Deshalb sagt sie, dass sie, wenn sie damit aufhören und zur Aufklären beitragen würde, ihre Zustimmung zu einem ihr von Heinz Grill schon vor Jahren vorgeschlagenen moralischen Aufstieg geben müsste. So bleibt in der Folge wohl nur die Möglichkeit, dass wiederum andere Menschen die Folgen ihrer Taten tragen müssen. Eine wirkliche Auflösung des Falles wird wohl nur zu erreichen sein, wenn an ihrer Stelle andere Menschen sich im Bewusstsein dieser Umstände zu einer klareren Haltung und Verantwortung dem Leben gegenüber aufschwingen können.

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